Franziska Holzbauer ist neue Bezirksjugendsprecherin

Die Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr steht für Freude an der Gemeinschaft sowie gezielte Integration. Mit dieser eindeutigen Botschaft tritt die neue Sprecherin des oberbayerischen Feuerwehrnachwuchses, Franziska Holzbauer aus Glonn im Landkreis Ebersberg, ihr Amt an.

 

Eine spannende und gleichsam herausfordernde zweijährige Amtszeit liegt vor ihr, da ist sich die 17-jährige Realschulabsolventin sicher. Schließlich beginnt sie im Herbst als Start in einen neuen Lebensabschnitt die gewünschte Ausbildung zur Konditorin. Und sie gibt nun ab sofort mit großer Motivation mehr als 9.000 Jugendlichen, die sich in Oberbayern ehrenamtlich in einer örtlichen Jugendfeuerwehrgruppe engagieren, eine Stimme.

 

“Feuerwehr bedeutet für mich Zusammenhalt. So gut wie jeder kann beitreten, ganz egal ob als aktives oder passives Mitglied. Niemand wird ausgeschlossen”, betont Franziska Holzbauer. Ihr bedeute es sehr viel, gemeinsam mit Freunden ein unverzichtbares und trotzdem auch schönes Hobby ausüben zu können. Sowohl die Aspekte Spiel und Spaß als auch die erforderliche Ernsthaftigkeit bei der Feuerwehrausbildung stellten eine interessante Mischung dar.

 

Die angehende Feuerwehrfrau bringt bereits viel Erfahrung in der Übernahme von Verantwortung mit. Neben ihrem Amt als Sprecherin der Jugendfeuerwehr Glonn ist sie gleichzeitig auch gewählte Kreissprecherin des Nachwuchses im Landkreis Ebersberg. In den vergangenen beiden Jahren war sie darüber hinaus stellvertretende Bezirksjugendsprecherin. Nicht zuletzt hat sie über ihren Vater, Kreisbrandinspektor Matthias Holzbauer, ohnehin einen ganz besonderen Bezug zur Feuerwehr.

 

Ausgestattet mit diesen Voraussetzungen geht Franziska Holzbauer die neue Aufgabe auf Bezirksebene selbstbewusst an. “Hier ist mir besonders wichtig, dass das Netzwerk der Jugendsprecher in den Landkreisen deutlich erweitert wird.” Nur wenn in möglichst allen Kreisen künftig eigene Jugendfeuerwehr-Sprecher vorhanden seien, ließe sich die erforderliche Unterstützung bei Projekten vernünftig organisieren. Regelmäßige Treffen dieser gewählten Vertreter unter dem Dach der Jugendfeuerwehr Oberbayern stellten ebenfalls ein wichtiges Ziel dar.

 

Ein weiteres Thema, über das sich die neue Bezirksjugendsprecherin Gedanken macht, ist die Integration. “Bislang sind noch viel zu wenige Jugendliche mit Migrationshintergrund Mitglied einer Jugendfeuerwehr. Hier gibt es ein enormes Potenzial.” Das aktive Zugehen auf diese Zielgruppe, genauso wie auf junge Asylbewerber, und das Erstellen eines attraktiven Angebots könnten Schlüsselfaktoren für die Zukunft der Jugendfeuerwehr als feste gesellschaftliche Institution darstellen. “Bei uns tut man nämlich nicht nur etwas Sinnvolles für die Mitmenschen, sondern lernt immer auch fürs Leben.”