Geänderte Fristen für Leistungsprüfungen

Das bayerische Innenministerium als oberste Aufsichtsbehörde der Feuerwehren Bayerns hat aufgrund der Covid-19-Lage die Termine und Fristen für die Leistungsprüfungen verlängert bzw. geändert. Jugendleistungsprüfung: In vielen Jugendfeuerwehren dürfte es wegen Covid-19 in diesem Jahr nicht möglich gewesen sein, die Jugendleistungsprüfung durchzuführen. Wenn Jugendfeuerwehrleute im Jahr 2020 ihren 18. Geburtstag gefeiert haben und deswegen eigentlich zu alt wären für die Abnahme der Jugendleistungsprüfung, dürfen diese die Jugendleistungsprüfung auch im nächsten Jahr nachholen – das Höchstalter wurde vom Bayerischen Innenministerium auf 19 Jahre angehoben. Das heißt, jeder (ehemalige) Jugendfeuerwehrmann und jede (ehemalige) Jugendfeuerwehrfrau darf die Jugendleistungsprüfung ganz normal absolvieren – bis zum 19. Geburtstag! Wenn diese schon ausrücken, dürfen sie die Jugendleistungsprüfung auch in ihrer Einsatzuniform ablegen.
Jugendwissenstest 2020: Der Jugendwissenstest des Jahres 2020 darf – um zu große Menschenansammlungen zu vermeiden – auch noch im ganzen Jahr 2021 durchgeführt werden und auch, wenn der Teilnehmende dann schon 19 Jahre alt ist.
Leistungsprüfung: Sowohl die LP “Die Gruppe im Löscheinsatz” als auch die LP “Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz” konnten bisher nicht stattfinden. Damit das keine negativen Auswirkungen auf die Laufbahn der Feuerwehrleute hat, beträgt die Wartezeit zur vorhergehenden Leistungsprüfung in den Jahren 2021 und 2022 nur ein Jahr. Anstelle des Turnus 2018 – 2020 – 2022 könnte man dann 2018 – 2021 (weil 2020 ausfiel) – 2022 wählen, damit die Feuerwehrangehörigen durch Corona-bedingte Wartezeiten keinen Nachteil erleiden.
Das Bayerischen Innenministerium bittet sogar die Verantwortlichen, bei Bedarf passende Einzelfallentscheidungen zu treffen, damit die Feuerwehrleute keine Nachteile beim Ablegen der Leistungsprüfungen und anderer Tests haben.
Hier finden Sie das originale Schreiben des Bayerischen Innenministeriums.